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Unsere Zahl des Monats Ausgabe 05
Wissens-Werte aus der Bäckerbranche.

 

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Das Bezahlen per Karte für kleinere Beträge an der Ladenkasse ist laut EZB auf dem Vormarsch. Der Anteil nahm von 2016 bis 2019 um fünf Prozentpunkte auf 24 Prozent zu. Zudem wird inzwischen bei fast vier von zehn Kartenzahlungen beim Einkauf die neue Kontaktlos-Technologie genutzt.

Seit geraumer Zeit beobachten wir sehr intensiv die Entwicklung für das Backhandwerk. Es wird deutlich, dass insbesondere das Jahr 2020 für die Betriebe einen enormen Zuwachs – durch die Corona bedingte Veränderung des Einkaufs – ergeben hat. Nahezu alle Bäckereibetriebe mit angeschlossenen Filialen haben die Umstellung flächendeckend oder nahezu flächendeckend umgesetzt.

Die aus unserer Erfahrung wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung sind:

  • Alle Kartensysteme sind für die Bezahlung zugelassen und werden akzeptiert – von der eigenen Kundenkarte bis zu Apple pay
  • Es besteht keine Pflicht für einen Mindestumsatz!
  • Intensive Schulung der Mitarbeiter zu den Anwendungsmöglichkeiten sowie der sinnvollen Integration in den Verkaufsprozess und der Kommunikation zu dem Kunden
  • Ausreichend (kabelgebundene) Geräte in der Filiale unter Beachtung der vorhandenen Kassenplätze
  • Eine ganzheitliche und flächendeckende Werbung – aktiv sichtbar – für den Kunden installieren (sehr positiv zeigt sich der Einsatz von Monitoren sowie einer regelmäßig wiederkehrenden Anzeige der Informationen für das bargeldlose Bezahlen; (hierzu zeigt Yorma‘s sehr eindrucksvoll die Umsetzung in den Standorten an Hochfrequenzlagen)
  • Die werbliche Aktivität muss bereits an der Außenfassade deutlich sichtbar sein
  • Ganzheitliches Projekt – alle Beteiligten stehen dem Thema positiv gegenüber!

Am Wochenende beträgt der Anteil mit Kartenzahlung teilweise bereits über 40 %. In den Zeiträumen Montag bis Donnerstag beträgt der Anteil in der Spitze bis zu 35 %. Das sind sehr erfreuliche Werte, die zeigen, dass der Verbraucher sich weiter öffnet und ihm damit der Einkauf erleichtert wird. Darüber hinaus erhöht sich für das Nahrungsmittelhandwerk somit die Chance, dass Impulskäufe noch weiter zunehmen. Gerade in ländlichen Strukturen bieten sich damit für den Backbetrieb zusätzliche Chancen, da zukünftig die Filialnetze der Banken deutlich ausgedünnt bzw. Bankfilialen geschlossen werden. Somit kann mit dem Einsatz der Karte der Einkauf gut und einfach organsiert werden.

Des Weiteren ist der Kunden-Bon mit dem Einsatz der Kartenzahlung deutlich höher. Hier ergeben sich aktuell in der Branche Bandbreiten in Höhe von brutto 5,67 EUR bis 8.44 EUR. Das bedeutet, dass der Kunden-Bon um mindestens 30 % höher ausfallen kann (aktueller Durchschnittswert 4,27 EUR). Teilweise wird durch die Möglichkeit der Kartenzahlung der zu erzielende Bon nahezu verdoppelt!

Wir sind überzeugt, dass kein Weg an diesem Thema vorbei führt und dass dadurch in der Zukunft auch das leidige Thema „Bargeldentsorgung“ hoffentlich beendet werden kann. Inzwischen gibt es auch Betriebe, die eine komplette Umstellung zu 100 % auf Kartenzahlung – zeitnah – anstreben. Hier wird abzuwarten sein, ob die Kunden dieses „Tempo“ dann bereits mitgehen möchten.

Wichtig ist es aber auch, die Kosten für den Einsatz von Kartenzahlungen kritisch im Blick zu behalten. Hierzu raten wir aufgrund der vorliegenden Erfahrungswerte, dass es durchaus sinnvoll sein kann, den Prozess von einem neutralen Dritten prüfen zu lassen, um für Sie das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Insbesondere da in der Praxis für den Einsatz von Kartenzahlungen enorme Bandbreiten bzgl. der entstehenden Kosten sichtbar werden!

Hierzu unterstützen wir Sie gerne, indem wir Ihnen unser Partnerunternehmen vorstellen bzw. den Kontakt für Sie organisieren.

In diesem Sinne: Bleiben Sie aktiv und wir freuen uns auf Ihre Anregungen oder Ihr Feedback. Wir bleiben weiter für Sie nah dran – mit wertvollen Informationen.

Wir stehen Ihnen zur Seite!

 

Weitere spannende Zahlen finden Sie hier.

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Carsten Klingebiel,
° Diplom-Ökonom ° Steuerberater ° Geschäftsführer ° Partner
Laufbahn
  • Ausbildung zum Steuerfachangestellten, anschließend wirtschaftswissenschaftliches Studium in Hannover
  • 1997 Bestellung als Steuerberater
  • Tätigkeit bei KPMG
  • Seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter
Schwerpunkte
  • Betreuung mittelständischer Handwerksbetriebe
  • Unternehmenssteuerung und -planung
  • Gestaltung von Unternehmensnachfolgen
  • Digitalisierung von Abläufen im Rechnungswesen
  • Kostenmanagement
Oliver Vogt,
° Diplom-Kaufmann ° Unternehmensberater ° Geschäftsführer ° Partner
Laufbahn
  • Ausbildung zum Industriekaufmann und anschließendes Studium in Augsburg
  • Tätigkeit bei Unilever
  • Seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter
Schwerpunkte
  • Begleitung von Unternehmen im Rahmen ganzheitlicher Unternehmensanalysen – insbesondere im Bereich der Restrukturierung und Sanierung
  • Erarbeitung und Implementierung von unternehmensindividuellen Strategien
  • Coaching von Familienunternehmen im Rahmen der Nachfolgeplanung
  • Ganzheitliche Begleitung von Transaktionen für den Mittelstand
  • Aufbau und Implementierung von Planungsrechnungen sowie Controllinginstrumenten
  • Installation und Begleitung von Benchmarking Workshops
  • Coach bei der KfW-Bank im Bereich Turn Around Beratung








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